Was wäre ein Weihnachtsfest ohne die weihnachtlichen Klänge der Musik, die einen erst so richtig in Erinnerungen schwelgen lassen? Daher lud das Jugend- sowie das Nachwuchsorchester des Blasorchesters Wachenbuchen zum Schwelgen am 10.12. im ev. Gemeindezentrum in Dörnigheim und am 17.12. in der hübsch gestalteten St.Elisabeth Kirche in Kesselstadt ein. Bei gedämpftem Licht und Kerzenschein versetzte die Jugend die Zuhörer in andächtige Stimmung. Moderiert von den jungen Musikern selbst begann zunächst das etwas ältere Jugendorchester mit dem Eröffnungsstück „Festival Overture“, einem  abwechslungsreichen Werk speziell für Wertungsspiele von Hans van der Heide, welches neben fanfarenartigen und rhythmischen Teilen auch mit ruhigen und melodischen Passagen glänzte. Angepasst an die traummalerische Stimmung folgte der berühmte „Bolero“ von Maurice Ravel, indem das Orchester zeigte, dass auch wunderschön gespielte Soloeinlagen zu den Stärken der Musiker gehören. Von feinstem Pianissimo, bis hin zum Fortissimo steigerte sich das Stück langsam seinem Höhepunkt entgegen, einem kräftigen und schwungvollen Finale.  Trotz des Schneemangels vor hessischen Haustüren, schuf Dirigent Dominik Thoma mit der „Sleigh Ride Fantasy“, einem Stück, welchem es musikalisch sehr gut gelang eine winterliche Schlittenfahrt zu imitieren, eine Atmosphäre, wie auf einem verschneiten Hang am Nordpol. Besonders leicht machten dies die unverwechselbaren Klänge der Rentierglocken, welche die Schlittenfahrt sanft begleiteten.

Nach einer kurzen Umbauphase war es nun auch für die jungen Musiker und Musikerinnen des Nachwuchsorchesters unter der Leitung von  Theresa Winterer soweit, ihre neu einstudierten Werke dem Publikum vorzustellen. Darunter eine „Weihnachts-Suite“, welche die eher unbekannten Klangfarben des südamerikanischen Kontinents dem Zuschauer näher brachte. Vertreten waren dabei die Länder Mexiko, Puerto Rico und Venezuela und ihre jeweils typischen Melodien der Weihnachtszeit. Aber auch ein deutscher Klassiker durfte nicht fehlen, und so spielten sich die jungen Musiker/Innen des Nachwuchsorchesters mit „Es wird scho glei dumpa“  in die Herzen der lauschenden Zuhörer.  Noch während auf der Bühne der leise Wechsel von Nachwuchs- zu Jugendorchester stattfand, spielte von der Empore das Horn-Trio des Jungendorchesters Besinnliches, darunter Händels „Tochter Zion“ und ein klangvolles, getragenes Andante für drei Hörner von Reicha.  

Den letzten Teil des rein von der Jugend gestalteten Konzertes begann das Jungendorchester mit dem Stück „Kinderaugen“ von Kurt Gäble, welches begleitet von christlich, weihnachtlichen Texten eine ganz eigene Weihnachtsgeschichte für Jung und Alt erzählte. Nach zwei weiteren bekannten Stücken, passend zur Jahreszeit, war auch der letzte Besucher der gut gefüllten Kirche in eine adventliche Stimmung versetzt. Alles in allem waren es zwei rundum gelungene Konzerte der Wachenbuchener Jugend, die nicht nur den Zuschauern Freude bereiteten, sondern auch eindrucksvoll zeigten, welche Fortschritte beide jungen Orchester in der letzten Zeit vollbracht haben.

Weihnachten steht mit all seinen Vorzügen, wohltuenden Düften, süßen Leckereien und gemütlichen Stunden vor der Tür. Doch was wäre ein Weihnachtsfest ohne die weihnachtlichen Klänge der Musik, die einen erst so richtig in Erinnerungen schwelgen lassen?

Zum Schwelgen und Lauschen solcher Klänge laden das Jugendblasorchester und Nachwuchsorchester des Blasorchesters Wachenbuchen zu den eintrittsfreien Adventskonzerten am 11.12.11 im ev. Gemeindezentrum in Dörnigheim ab 18 Uhr und am 17.12.11 in der St. Elisabeth Kirche in Hanau-Kesselstadt ab 17 Uhr ein. Besinnliches und Fröhliches aus bekannten und weniger bekannten Weihnachtsstücken lässt die Ohren aufhorchen. Unter der Stückauswahl ist unter anderem der berühmte „Boléro“ von Maurice Ravel oder „Feliz Navidad“ zu finden. Eine „Weihnachts-Suite“ entführt die Zuhörer in die verschiedenen südamerikanischen Traditionen und Klangfarben des Kontinents mit all seinen Facetten. Vertreten werden dabei unter anderem die Länder Mexiko, Puerto Rico und Venezuela. Auch eine musikalische Weihnachtsgeschichte mit Texteinschüben wird durch das Stück „Kinderaugen“ von Kurt Gäble erzählt, welches durch seine anmutigen und traummalerischen Akkorde zum Abschweifen verleitet. Natürlich wird es noch eine weitere Auswahl an Stücken zu hören geben, doch zum Weihnachtsfest gehören eben auch ein paar unausgepackte Überraschungen. Die jungen Musiker des Vereins freuen sich schon jetzt auf das erste Konzert ganz ohne die „Großen“ des Stammorchesters.

Zum 13ten Mal fand in Riva del Garda in Italien der internationale Blasorchesterwettbewerb „FlicornoD'oro“  ( Goldenes Flügelhorn)  statt. Dieser Wettbewerb  wird in unterschiedlichen Leistungsstufen ausgetragen und das Jugendorchester des Blasorchesters Wachenbuchen bewarb sich um die Teilnahme. Von 40 Bewerbern in der 3. Kategorie wurden 9 zur Teilnahme zugelassen. Mit dabei war auch das Jugendorchester unter seinem Dirigenten Dominik Thoma vom 14.-18. April.

Die jungen Musikerinnen und Musiker hatten sich intensiv auf dieses Ereignis vorbereitet. Galt es doch, nach dem Erfolg des Stammorchesters im Jahre 1966 bei der Weltmusikolympiade in Kerkrade/ Holland, die Farben des Vereins würdig zu vertreten. Hochmotiviert, freudig und unbekümmert, wie es nur die Jugend sein kann, reisten 44 junge Musiker unter der musikalischen Leitung von Dominik Thoma in das verträumte Städtchen am Gardasee. Mit einem überaus freundlichen Busfahrer gesegnet, begann die Tour am Donnerstagabend dem 14. April mit zehn Stunden nächtlicher Busfahrt, wobei an Schlaf nicht zu denken war. Einige „Jungtalente“, insbesondere aus Mittelbuchen, sorgten für ausreichend Unterhaltung. Mit an Bord war auch Stefan Schmidt ( Ressortleiter Kultur) mit seiner Frau Kerstin ,Jugendleiter Philipp Marquardt und Vorsitzender Helmut Schmidt.

Angekommen in Riva del Garda machten sich alle Reiseteilnehmer über das üppige Frühstück her, das man aus Deutschland mitgebracht hatte. Otto Steup, Posaunist und Fachmann in Sachen Brot und Konditorei, hatte in Zusammenarbeit mit Stefan Schmidt vom Ressort Kultur alles bestens vorbereitet.

Um die verbleibende Zeit bis zum Einchecken zu überbrücken wurden bereits die ersten Fußzehen in den nahegelegenen Largo di Garda gesteckt und erste Erkundungstouren in Riva unternommen, einer kleinen Stadt mit vielen Gesichtern: Vom typisch italienisch rustikalen bis hin zum leichten Flair der Südtiroler Alpen war für jeden Geschmack das richtige Plätzchen zu finden.

Nach Beziehen der Zimmer wurde der Freitag der Entspannung verschrieben, abgesehen von einem ersten Besuch des Veranstaltungsortes und einer letzten Probe in einem zur Verfügung gestellten Proberaum blieb es somit ruhig. Das war auch so gewollt und alle gingen zeitig zu Bett, um für den nächsten Tag gewappnet zu sein. Der Tag des Auftritts:

Frisch und erholt begann der Samstag recht früh, Frühstück um 07:15 und Abfahrt um 08:30 zum Veranstaltungsort. Dort angekommen wurden alle mit Eintrittskarten versorgt und in ein großes Zelt mit berauschender Akustik zur letzten Probegeführt. Nach etlichen weiteren Raumwechseln war es endlich soweit: Das Orchester betritt in geordneter Aufstellung den Konzertsaal, begleitet vom Applaus mitgereister Vorstandsmitglieder und Fans u.a. Reinhold Beller und Erich Fischer. Eine internationale Jury mit namhaften zeitgenössischen Komponisten und Dirigenten wie Jacob de Haan , Kees Vlak, Ferrer Ferran , Lino Blanchod und Miro Saje, der 1995,1997 und 1999 als bester Dirigent beim internationalen Wettbewerb ausgezeichnet wurde, wartete bereits. Gemeinsam nimmt das Orchester Platz und wartet auf das Zeichen der Jury, um mit dem Einspielstück beginnen zu können, einem Choral, welcher hilft, sich an die akustischen Gegebenheiten zu gewöhnen. Nachdem die erste Aufregung verflogen ist, geht es nun zum Pflichtstück, welches jedes Orchester dieser Kategorie zu spielen hat,  L'EXPOSITION UNIVERSELLE von Robert Fienga, in dem Paris in seinen unterschiedlichen Facetten musikalisch dargestellt wird. Nicht perfekt, aber harmonisch abgestimmt und dynamisch bewegt, präsentiert das Jugendorchester das Stück, welches noch vor einem halben Jahr vom Schwierigkeitsgrad her undenkbar gewesen wäre. Nach einer kurzen Erholungspause geht es weiter mit DANCES OF INNOCENCE von Jan van der Roost, welches vom Orchester selbst ausgewählt wurde und ein wahres Klangerlebnis und Vielfalt, sowie mehrere Solis bietet. Nach einem gelungenen Auftritt verließ das Orchester in Reih und Glied die Bühne und die Anspannung löste sich. Das Jugendorchester trat in der dritten Kategorie, der untersten Kategorie der Erwachsenen, gegen acht weitere internationale Orchester an. Ebenfalls am Wettbewerb beteiligt war das Stammorchester aus Oberndorf unter der Leitung von Jens Weismantel, einem früheren Dirigenten aus Wachenbuchen in der zweiten Kategorie, sowie das Auswahlorchester Main-Kinzig unter der Leitung von Harald Krebs in der Oberstufe.

Der restliche Samstag wurde zum Feiern ausgenutzt und um das erlebte Revue passieren zu lassen, dabei mussten sich die jüngeren mit Coca-Cola Dosen vergnügen, während die älteren den Wein der Region verkosteten. Und so endete der Samstag in einem gemeinsamen Kneipenbesuch, wobei Jugendleiter Philipp Marquart erstaunlich wenig zu tun hatte um die Bande in Schach zu halten.

Der letzte Tag vor der Heimreise wurde genutzt um einmal richtig Urlaub zu machen und so ging es mit einem Boot über den Gardasee in das malerische Dorf Limone, welches mit seinen steilen und engen Gassen faszinierte. Die Reiseleiterin erklärte wissenswertes und geschichtliches aus der Region.  An jeder Hauswand waren  z.B. Zitrusfrüchte zu entdecken, denen das Dorf seinen Namen verdankt. Gegen Mittag ging es dann weiter nach Malcesine zum Mittagessen, wobei sich jeder seine Lieblingspizzeria selbst aussuchte. Von der Altstadt berauscht und mit mindestens zwei Kugeln Eis im Bauch ging es gegen 14:30 wieder auf dem Seeweg zurück nach Riva um sich die Leistungen anderer Orchester anzuhören und zu staunen. Während einige das Hotel vorzogen lauschten andere den Klängen internationaler Spitzenorchester bis nach Mitternacht.

Nach vier schönen Tagen mussten am Montagmorgen die meisten schon wieder in den Bus steigen um in Richtung Heimat aufzubrechen, während ein Teil blieb, um die Siegerehrung am Dienstagabend abzuwarten oder auch einfach nur um Urlaub zu machen. Die Jugend hingegen traf sich am Dienstag um 20:00 Uhr im Vereinshaus in Wachenbuchen um die Platzierungen direkt aus Italien zu erhalten: Das Jugendorchester Wachenbuchen erreichte in der 3.Kategorie den siebten Platz, womit es gegen eine derartige Konkurrenz vollkommen zufrieden sein darf.

„ Wir waren das wohl ehrlichste Orchester, nicht bestückt mit Profis oder Musikern des Stammorchesters, ausschließlich junge Leute des Vereins und können zufrieden und stolz sein,“ so Vorsitzender Helmut Schmidt. „Ausschlaggebend ist auch“, so Dominik Thoma „, dass durch diese Teilnahme das  junge Orchester näher zusammengerückt ist und internationale Erfahrung gesammelt hat. Sicher wird dies nicht der letzte Wettbewerb gewesen sein. Ich bin hochzufrieden.“

 Das Jugendorchester wird sich anlässlich des Konzertes des Stammorchesters am 14. Mai in Mittelbuchen mit beiden Musikstücken präsentieren. Sie sind hierzu herzlich eingeladen zum  Frühlingkonzert unter dem Motto„Landschaftsbilder: Sagenhaft und legendär“.

Zur Zeit haben wir mehr als 100 Jugendliche in der Ausbildung, die sich auf die aktuell 3 Orchesterformationen verteilen. Nach der Grundausbildung in der Bläserklasse, folgt das Nachwuchsorchester. In diesem werden anspruchsvolle Musikstücke zusammen geprobt und die Jungmusiker werden auf die Leistungsprüfung D1 vorbereitet. Wird diese mit Erfolg abgeschlossen, stehen die Türen fürs Jugendorchester offen.

 

Das Jugendblasorchester ist eine sebständige Orchesterformation, die an Wertungsspielen teilnimmt und Konzertreisen in verschiedenen Ländern unternimmt.

Am vergangenen Freitag begann die Jugendfreizeit des Fohlen- und Jugendorchesters Wachenbuchen. Dieses Jahr ging es nach Hobbach/Eschau im Spessart in ein gepflegtes und gemütliches Schullandheim. Mit insgesamt 36 jungen Musikern und Musikerinnen sollten die Grundlagen für das anstehende Konzert im Mai gelegt werden.

Nach der Ankunft gab es zunächst eine Stärkung, sodass die Jungmusiker ihre, normalerweise in Wachenbuchen stattfindende Probe mit dem Dirigenten der beiden Orchester Dominik Thoma angehen konnten.

Anschließend fanden Freizeitaktivitäten wie Tischtennis oder Kartenspielen statt. Auch die Nutzung des nahe gelegenen Spielplatzes war sehr beliebt.

Am Samstagvormittag wurde in den einzelnen Registern intensiv geprobt und der stellvertretende Ressortleiter Öffentlichkeit Michael Mutz gestaltete seine allererste Probe mit den Blechbläsern des Jugendorchesters durchaus unterhaltend. Ein ausgedehnter Wanderausflug in die schöne und friedliche Umgebung Hobbachs wurde nach dem Mittagessen unternommen, sodass alle frische Kräfte tanken konnten. Das gemeinsame Pizzaessen abends in gemeinsamer Runde wurde regelrecht zelebriert.

Sonntags fand dann schließlich noch eine Probe statt, in der das Fohlen-, und das Jugendorchester zusammen für das anstehende Jugendkonzert am 16.Mai im Bürgerhaus in Wachenbuchen probten.

Bei diesem Konzert, welches erstmals an einem Samstagabend stattfinden soll werden die Musikstücke "House of Dance" und "Kettledrum Overture" vom Fohlenorchester zu hören sein. Auch können Sie vom Jugendorchester unter anderem "Now or Never", "Ammerland", "Journey Into Diablo Canyon" und "Turn The Beat Around" genießen.
Die beiden Jugendorchester des Vereins werden unter anderem auch an einem Wertungsspielen der Landesmusikjugend Hessen anlässlich des Hessentags am 06.Juni in Langenselbold teilnehmen.